Deutschlandpokal Herrenflorett 2014 – HFCL auf Platz 7

Im Finale der besten Herrenflorettmannschaften Deutschlands beim Deutschlandpokal in Friesenheim traf die die Mannschaft des HFC Lübeck, bestehend aus Mathias Burchardt, Henrik Fey, Jan Hendrik Lühr und Hans-Martin Raeker, am 28. Juni 2014 gleich im ersten Gefecht auf die Mannschaft des späteren Gesamtsiegers TG Dörnigheim (Hessen) und musste mit 31:45 Punkten eine Niederlage hinnehmen.

li. nach re.: Hans-Martin Raeker, Mathias Burchardt, Henrik Fey, Jan Hendrik Lühr, Trainerin Friederike Janshen

Im anschließenden Platzierungsgefecht konnten die Herren des HFC Lübeck sich durch einen klaren Sieg gegen den FC Schkeuditz (45:28) den sehr guten 7ten Platz sichern.

Herzlichen Glückwunsch!

Speicherturnier 2014 in Bremen – einzig, artig

Bremen-Vegesack. Heimat - u.a. -  des Fechtclubs Bremen-Nord und … des Speicherturniers.

Ein Fechtturnier, das treffend nach dem Austragungsort – einem alten Speicher am Hafen , in dem der FCBN  zuhause ist – benannt ist.

Das wohl einmalige Ambiente hätte als Anreiz eigentlich schon ausreichen müssen, um  an diesem Schüler-Turnier für Florett- und Degenfechter teilnehmen zu wollen. Dass zusätzlich mit einer ordentlichen Teilnehmerzahl aus Bremen, Niedersachsen, Hamburg und sogar – etwas vereinzelt – aus Nordrhein-Westfalen zu rechnen war, half darüber hinaus, um Frauke Godau vom HFCL in die Hansestadt an der Weser zu locken.

In familiärer Atmosphäre und dem schönen Umfeld des „Fecht“-Speichers mit seinen fest eingebauten Fechtbahnen, kam es zu häufig dynamischen Gefechten in der Altersklasse der Schülerinnen 2002-2004. Frauke konnte, nachdem sie sich bereits in der Platzierungsrunde den ersten Platz sicherte,  auch in der Endrunde alle Gegnerinnen  klar besiegen und den Gesamtsieg der Schülerinnen nach Lübeck bringen.

 

 Ein schönes und lohnendes Turnier in herrlicher Lage – und nicht zu vergessen der Ort Vegesack und die Stadt Bremen mit Bremerhaven bieten auch einiges neben dem Fechten.

Deutsche Säbel-Meisterschaften der B-Jugend in Alsfeld

Der HFC Lübeck hatte an diesem Wochenende mit Alisa Drescher und Maja Brierre zwei Säbelfechterinnen der älteren B-Jugend am Start der Deutschen Meisterschaft.

Gleich bei Bekanntgabe der Vorrunden-Gruppen wurde klar, dass die Fechterinnen aus dem Norden von Anfang an einen schweren Stand haben würden.

Alisa Drescher gelang es in ihren schwierigen Vorrundengefechten gegen jede Gegnerin Treffer zu setzen. Der Kampfgeist reichte jedoch leider nicht aus, um ein Gefecht für sich entscheiden zu können. Mit Platz 35 verpasste sie die Teilnahme an der 32er Endrunde.

Maja Brierre konnte in ihrer Vorrunde ein Gefecht gewinnen und zog somit in die Runde der besten 32 Teilnehmerinnen ein. Dort verlor sie dann jedoch gegen die spätere Nummer 3. Im anschließenden Hoffnungslauf musste sie sich ihrer Gegnerin ebenfalls geschlagen geben, womit sie Platz 32 erreichte.

Beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft in der Mannschaft konnten sich unsere Fechterinnen Alisa Drescher, Maja Brierre sowie Paulina Daniel vom Lütjenseer FC den 12. Platz sichern.

Herzlichen Glückwunsch !

Marcela für Deutschland - EM 2014 in Straßburg

Bei den diesjährigen Fecht-Europameisterschaften im elsässischen Straßburg vom 7.-12. Juni 2014 wurden die Wettbewerbe für Fechter mit und ohne Handicap gemeinsam ausgetragen.

Für die deutsche Nationalmannschaft mit am Start war Marcela Lange vom HFC Lübeck. Sie trat sowohl in den Degen- als auch in den Florett-Wettkämpfen an.

Nach den Vorrunden traf sie im Direktausscheid Degen auf die spätere Europameisterin und Team-Kollegin Simone Briese-Baetke, wurde mit 15:5 besiegt und belegte Platz 14.

Im Florett erkämpfte sie sich Platz 15.

Den Mannschafts-Wettbewerb bestritt sie gemeinsam mit Katja Lüke und Simone Briese-Baetke. Das Team erreichte den 5. Platz.

Marcela hätte gerne in allen Gefechten noch mehr Treffer gesetzt, jedoch waren die Trainer mit ihrem Einstand im ersten großen Fecht-Event zufrieden.

Selbstbewußt nimmt sie nun die U17 WM in Warschau Ende September ins Visier.

Und dass der neue - maßgeblich duch die Possehl-Stiftung finanzierte - Fechtrollstuhl, der sich bereits bei diesem großen Wettkampf glänzend bewährte, dann mit dabei sein wird, davon können wir sicherlich ausgehen.

Petermännchen Pokal 2014 – HFCL bei Einzel & Mannschaft vorn dabei

 Am 14./15. Juni 2014 war die Fechtgesellschaft Schwerin wieder Gastgeber beim Petermännchen-Pokal, einem Florett- und Säbel-Turnier für Schüler, Jugendliche und Junioren.

Am 14. Juni 2014 traten von den Florett-Fechterinnen des HFC Lübeck Julia Frank bei den Jugendlichen B und Frauke Godau bei den Schülerinnen 2002/2003 die Reise in die Haupstadt Mecklenburg-Vorpommerns an.

Julia Frank musste hierbei nach zahlreichen Kämpfen in einer überschaubaren Teilnehmergruppe erst im Finale die Hoffnung auf den Sieg aufgeben und konnte sich mit einem guten zweiten Platz schmücken.

Auch Frauke Godau konnte sich mit starken Kämpfen eine hervorragende Ausgangsposition für die Endrunde sichern, musste in dieser jedoch der starken Gegnerin aus Schwerin Tribut zollen und konnte den Weg ins Finale nicht vollenden. Den absolut verdienten dritten Platz konnte sie sich aber problemlos sichern.

Am 15. Juni 2014 war der HFC Lübeck deutlich zahlreicher vertreten. In den Einzelwettkämpfen der Florettfechter traten zwei Teilnehmer an.

Swantje Godau bei den Juniorinnen, wo es ihr gelang, trotz längerer Wettkampf- und weitgehender Trainingspause, einen durchaus erfolgreichen Wiedereinstieg  zu erkämpfen. Platz 8 in der Gesamtwertung, mit einer Endrundenniederlage erst nach erheblichem Widerstand gegen die spätere Gesamtsiegerin war mehr als ordentlich.

Henrik Fey gelang bei den Junioren nach den Vorrundengefechten eine weitere Stabilisierung in der Endrunde und dort nach Einzug in das Finale ein hervorragender zweiter Platz.

Ein zusätzliches und bislang eher seltenes Event im Norden schloß sich an und zog ebenfalls beachtlich Fechter an:  der Florett-Mannschaftswettbewerb der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt 10 Mannschaften zu je drei Teilnehmerinnen und Teilnehmern traten hier um Pokale, Ehre und Medaille an. Je fünf bei den Schülerinnen sowie bei den Schülern der Jahrgänge 2002/2003/2004.

Der HFCL war in insgesamt drei der Mannschaften vertreten. Bei den Schülerinnen 2002-2004 mit HFCL 1 (Lea Sophie Drescher, Frauke Godau, Greta Röpke) und HFCL 2 (Mina Peter Sophie Reich, verstärkt durch Nora Behrens vom ETV Hamburg). Bei den Schülern 2002-2004 in der Mannschaft des Kooperationspartners FC Lütjensee übernahm die Verstärkung von Moritz Fröhlich und David Riedel der HFCLer Lennart Voigt.

Beim Wettkampf, ausgefochten im Stafettenmodus und bis zum Endstand von 45 Punkten bzw. Ablauf von 28 Minuten, ergaben sich somit für jede einzelne Mannschaft innerhalb kurzer Zeit 36 Einzelgefechte. Eine Menge Spaß, aber eben auch geistiger und vor allem körperlicher Stress, auf hohem Niveau. Und hier zeigten die Lübeckerinnen und Lübecker erneut, dass sie genau diesen Bedingungen gewachsen sind und mit starkem Ergebnissen glänzen können.

Die Mannschaft HFCL 2 musste nur zwei Niederlagen gegen die beiden in diesem Turnier dominierenden Mannschaften, FSG Schwerin 1 und HFCL 1, hinnehmen. Der HFCL 1 konnte es sogar bei nur einer einzigen Niederlage belassen. Umso bitterer, dass diese den Gesamtsieg kostete, und auch noch besonders knapp und unglücklich war. Das Gefecht endete nach enorm spannendem Verlauf mit zahlreichen Führungswechseln und Gefechten auf hohem Niveau erst nach Verlängerung mit 42:41 zugunsten der Mannschaft FSG Schwerin  1, dem späteren Gesamtsieger, und nach einer von Außenstehenden nicht vollkommen zweifelsfrei nachvollziehbaren Entscheidung.

Auch die Mannschaft FCL schlug sich hervorragend und musste nur im Kampf gegen die erste Heimmannschaft aus Schwerin, nach starkem Widerstand und erst in den letzten Minuten, eine Niederlage hinnehmen.

Das mehr als gute Ergebnis des HFCL bei den Mannschaftwettkämpfen: Zweiter und Dritter bei den Schülerinnen und Zweiter mit dem Team des FC Lütjensee bei den Schülern.

Nach kurzem organisatorischen Endstress hatte die engagierte und stark eingespannte Turnierleitung Ergebnisse, Mannschaften und Siegerehrung im Griff und überreichte allen Teilnehmern die verdienten Urkunden, sowie den Siegern sehenswerte und beneidete Pokale und den Platzierten ebenso schöne Medaillen.

Ein erinnerungswertes Turnier mit breiter Wettkampfpalette und Teilnahmeempfehlung sowie Potenzial zu weiterem Aufwuchs, das zugleich den ersten Teil des neuen „Ostseepokals“ darstellt. Dies ist eine Turnierserie aus derzeit drei Turnieren, dem Petermännchenturnier in Schwerin, einem Turnier in Greifswald (September) und einem in Rostock (geplant im Dezember), und so wie es aussieht auf jeden Fall mit Teilnehmern vom HFCL.

Herzlichen Dank an Vincent Peters, der als Obmann arbeitete, sowie an Hans-Georg Brinkmann, der mit Adleraugen Fechterinnen und Fechter - sowie Obleute - beobachtete und immer wieder technische, mentale und emotionale Dellen bei allen Beteiligten glättete.

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