Seit September 2016 trainierten rund 20 Fechtneulinge jeden Dienstag in der Burgfeldhalle unter Anleitung von zwei HFCL-Trainern. Ziel: die Turnierreife. Am 4. Juli war es endlich soweit. Zuerst wurde - zusammen mit Fechtschülern aus Kiel – die Theorieprüfung abgelegt, danach kam der praktische Teil. Unter Leitung von Haupttrainerin Friederike Janshen absolvierten alle ein intensives Aufwärmtraining, bevor es ernst wurde und jeder seine Fechtkünste unter kritischen Augen zeigen musste. Für die gut ausgebildeten Nachwuchstalente aber kein Problem. Alle schafften an diesem Tag ihre Turnierreife und bekamen den begehrten Fechtpass ausgehändigt. Ab September geht´s dann im normalen Fechtbetrieb weiter und einige haben schon die ersten Turniere ins Auge gefasst.

Nach dem Weltmeistertitel holte sich HFCL-Trainerin Friederike Janshen im italienischen Chiavari den Europameistertitel der Säbel-Seniorinnen in ihrer Altersklasse. Sie gab dabei kein Gefecht ab und siegte im Finale gegen die Spanierin Padura.

Aber sie war nicht alleine in Italien. Hilke Kollmetz, Hans-Martin Raeker, Hans-Georg Brinkmann und Michael Scheftel – also die gesamte Seniorengarde des HFCL – kämpfte vom 25. bis 28. Mai mit Florett und Säbel um gute Platzierungen.

Im wohl größten Starterfeld mit 92 Florettfechtern lag Hans-Martin Raeker nach der Vorrunde auf Rang 33, siegte im 64er KO und warf danach den an 2 gesetzten Bulgaren Kolchuk aus dem Rennen. Erst der Italiener Vannucci stoppte ihn und so konnte sich Hans-Martin letztendlich über einen hervorragenden 14. Platz in der Endwertung freuen.

Hans-Georg und Michael starteten eine Altersklasse höher und lieferten gute Gefechte ab. Hans-Georg erreichte hier einen guten 27. Platz. Michael kam im DA mit dem nach der Vorrunde schlechter gesetzten Gegner nicht so gut zurecht und belegte Platz 33.

Hilke bestritt zwei Turniere. Mit dem Säbel gewann sie in der Vorrunde 4 Gefechte, unterlag im Viertelfinale dann knapp mit 9:10 der führenden Reimers (Hamburg), wobei einige Obmann-Entscheidungen zweifelhaft waren. So musste sich die Lübeckerin am Ende mit Platz 7 zufrieden geben.

Im Florettwettkampf erkämpfte Hilke sich in der Vorrunde Platz 5, verlor im Achtelfinale gegen die Italienerin Benucci und landete so auf Platz 10.

Herzlichen Glückwunsch an alle !

Das gesamte „Drumherum“ passte schon mal bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Florett-Kadetten am 6. und 7. Mai 2017. Schwerin war als Austragungsort gut und schnell für die Lübecker Fechter zu erreichen. Die Palmberg-Arena war als Wettkampfstätte perfekt hergerichtet, platzbietend und übersichtlich für die knapp 200 Fechter plus Trainer und Eltern gestaltet.  Ein Lob an die SG Schwerin für die Organisation und die allzeit freundlichen und hilfsbereiten Helfer vor Ort.

Lea Sophie Drescher und Frauke Godau hatten sich bei den Damen für Schleswig-Holstein qualifiziert und schlugen sich am Samstagmorgen mehr oder weniger gut routiniert durch die Vorrunde und erkämpften sich einen Platz auf der Setzliste zum 128er KO. Nachdem Frauke dort ihren Rang durch Sieg bestätigt hatte, traf sie auf die an 6 gesetzte Linda Sterzik. Hier zeigte sie endlich ihr Können und bezwang die 17jährige mit 15:13 und freute sich über den Einzug in die besten 32.

Lea gewann ihr Gefecht gegen Katharina Schoch, Stuttgart, mit 15:11 und zog ebenfalls ins 32er KO ein.

Die Gegner, die nun hier auf die beiden warteten – Morandi (später 7.) und Voeste (Vizemeisterin) – ließen sich leider nicht bezwingen und verwiesen Lea und Frauke auf Plätze 28 und 32.

Ein schöner Erfolg für die Nachwuchsfechterinnen der B-Jugend.

Moritz Fröhlich und Lennart Voigt waren nach einigem Hin und Her glücklicherweise auch am Start. Moritz zeigte in der Vorrunde, dass er durchaus bei Deutschlands besten Kadetten mithalten kann. Ein Gefecht gewann er, drei andere verlor er knapp mit 4:5. Dieses reichte, um in den Direktausscheid zu kommen. Hier verlor er gegen Lennart Meyer, WSV, und erreichte so Platz 77 in der Gesamtwertung.

Für den 12jährigen Lennart waren die Gegner doch noch eine Nummer zu groß und kräftig. Insgesamt 9 Treffer in der Vorrunde reichten nicht zum Weiterkommen. Platz 92 und einen Einblick in die größere Fechtwelt, die er in den nächsten Jahren noch erobern kann, war die Ausbeute.

Ein ganzer Trainerstab war am Samstag für unsere Fechter angereist. Friederike, Hans-Georg, Henrik und auch Sergej coachten an den Bahnen und taten ihr Bestes, um die Kinder zu motivieren und die Eltern zu beruhigen.

Für den Mannschaftswettkampf am Sonntag gesellte sich Frauke zu den Pinnebergern Anne-Sophie Schneegans und Constanze Neutsch. Sehr gut gesetzt erwischten die drei mit Radebeul, Jena und Hamburg eine dann doch sehr anspruchsvolle Vorrunde. Constanze erbrachte - ohne den Druck des Einzelkampfs - gute Leistungen. Anne war gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht mit voller Kraft fechten, Frauke zeigte sich etwas müde vom Vortag. So unterlagen sie in allen drei Gefechten und mussten im Direktausscheid gegen das Spitzenteam aus Tauberbischofsheim antreten, gegen die dann immerhin 18 Treffer gesetzt wurden. Die Schleswig-Holstein-Mannschaft erreichte in der Gesamtwertung Platz 16.

 

Alle fünf HFCL-B-Jugend-Fechter fanden sich am 27.5. pünktlich in der Sporthalle Brandberge in Halle/Saale ein, machten sich warm und los gings.

In der Vorrunde sicherten sich alle einen Platz in der Zwischenrunde. Stine Bohlmann konnte hier nur ein Gefecht gewinnen und schied mit Platz 38 bei den Jüngeren aus. Für die anderen begann der Direktausscheid.

Moritz Fröhlich hatte sich nach beiden Vorrunden einen hervorragenden 6. Platz erkämpft, konnte diesen leider nicht verteidigen und landete im Hoffnungslauf, den er leider auch nicht für sich entscheiden konnte und so Platz 25 in der Endwertung erreichte.

Lennart Voigt, auf 18 gesetzt, lieferte gute KO-Gefechte ab und bestätigte seine Position, Platz 20 in der Gesamtwertung des jüngeren Jahrgangs.

Frauke Godau und Lea Drescher trafen im 32er-KO aufeinander. Nach einer knappen 9:10 Niederlage kämpfte sich Lea durch den Hoffnungslauf auf den 8. Platz. Frauke landete später im Hoffnungslauf und erreichte Platz 15.

Im Länderpokal konnte Schleswig-Holstein je eine Mädchen- und Jungenmannschaft stellen. Die Damen mit Lea, Frauke, Stine und Marlin Hack (Ratzeburg) meisterten ihre Vorrunde mit nur einer knappen Niederlage gegen Bayern recht gut und trafen – an 9. Stelle gesetzt – auf die Mädchen aus Moers. Nach deutlicher Führung der Nordrheiner starteten Frauke und Lea in ihren letzten Gefechten eine Aufholjagd mit 12 und 11 Treffern in jeweils 3 Minuten, glichen aus, verloren dann aber mit 41:44. Endergebnis 12. Platz.

Die Jungen mit Moritz, Lennart und Rasmus Scharfenberg (Pinneberg) verschliefen ihr erstes Gefecht, konnten nur gegen Sachsen-Anhalt gewinnen, erreichten so nicht das 16er KO und belegten Platz 19.

Dank an die beiden Betreuer Jonas und Jan-Hendrik, die ihre Sache wirklich toll gemacht haben.

In Nürnberg wurden am 29./30.4.17 die Deutschen Meister der Aktiven im Säbel ermittelt.

Für Schleswig-Holstein hatten sich bei den Damen Friederike Janshen, Lea Carlotta Laux und Annabell Dräger (Kiel) qualifiziert.

HFCL-Trainerin Friederike Janshen, Senioren-Weltmeisterin und Deutsche Seniorenmeisterin, erreichte mit einem guten 25. Platz die beste Platzierung der Norddeutschen.

Lea sicherte sich Platz 36 und Annabell wurde 38.

Herzlichen Glückwunsch !

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