Im Rahmen der Kieler Woche wurde auch dieses Jahr wieder das traditionelle Kieler-Woche-Turnier für Aktive ausgetragen. Der HFC Lübeck schickte insgesamt 4 Florett- und Säbelfechter ins Rennen.

Hilke Kollmetz sicherte sich im Florett-Wettkampf Silber hinter Goncharova, Kieler MTV. Henrik Fey konnte sich Platz 3 hinter Lauridsen, VFK Varde/Dänemark, und Barros, HFC Bremen, erkämpfen.

Im Säbel-Wettbewerb der Damen siegte Lea Laux vor Friederike Janshen.

Herzlichen Glückwunsch !

 

Das Finale im Deutschlandpokal fand dieses Jahr im hohen Norden, im HanseDom Stralsund, statt.

Die Lübecker Mannschaft mit Hans-Martin Raeker, Mathias Burchardt, Henrik Fey und Jan-Hendrik Lühr hatte sich wieder unter die besten 8 gekämpft und ging, an 4 gesetzt, am 18.6. in der schönen Ostsee-Stadt an den Start.

Im ersten Gefecht trafen unsere HFCL-Fechter auf den an 5 gesetzten Heidenheimer SB, unterlagen hier dem späteren Pokalsieger deutlich mit 21:45. Den Kampf um Platz 5 gegen den FC Moers konnten sie mit 45:41 für sich entscheiden.

 

Ergebnisse:

1. SB Heidenheim

2. FSC Jena

3. Fechtcentrum Halle

4. PSV Stuttgart

5. HFC Lübeck

6. FC Moers

7. OSC Berlin

 

Der Säbel-Fechtnachwuchs ermittelte am 11. Juni ihre Deutschen Meister. Mit dabei war Lea Sophie Drescher, die als eine der 15 Starterinnen der Altersklasse U13 aus insgesamt 6 Bundesländern in der Öschhalle in Eislingen, Baden-Württemberg, um den Titel kämpfte.

Lea, deren Hauptwaffe eigentlich das Florett ist, sicherte sich nach Vor- und Zwischenrunde den 4. Platz auf der Setzliste zum anschließenden Direktausscheid, verlor dort das erste Gefecht gegen Alina Nagel aus Tauberbischofsheim, konnte sich jedoch über den Hoffnungslauf für das 8er-Finale qualifizieren. Hier unterlag sie mit 5:10 ein zweites Mal Nagel und erreichte einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung. Trainerin Friederike Janshen, die mit ihrem Schützling in den Süden gereist war, zeigte sich äußerst zufrieden mit dieser Leistung.

Deutsche Meisterin Jahrgang 2003 wurde Michelle Hoogstra vom TSV Bayer Dormagen.

Zum „letzten Gefecht“ machte sich am 10. Juni Lennart Voigt auf den Weg ins brandenburgische Spremberg, um den Gesamtsieg bei den Schülern 04/05 im Youngster-Cup 15/16 endgültig nach Lübeck zu holen, nachdem er sich beim 6. Turnier der Serie in Lütjensee die Führung zurückerobert hatte.

Nach der Vorrunde der 22 Fechter an Platz 4 gesetzt, zog Lennart mit klaren Siegen im KO ins Halbfinale ein. Hier mußte er sich dem späteren Sieger Jan Nowak, Polonia Leszno, mit 7:10 geschlagen geben und erreichte Platz 3.

Bei diesem Finalturnier wurden die Punkte verdreifacht. Nur so gelang es dem Polen, mit den 150 Siegpunkten Lennart die Gesamtführung abzunehmen und ihn auf Platz 2 der Serienwertung zu verweisen. Platz 3 ging an Kjell Puhlmann vom SC Berlin.

Insgesamt eine respektable Leistung des Lübeckers nach einem siegreichen Auftakt in Potsdam, leichten Hängern zwischendurch und Treppchenplätzen in den letzten drei Turnieren bei dieser gut besuchten Turnierserie.

 

Während im Norden ein herrliches Sommerwochenende genossen wurde, kämpften die HFCL-Fechterinnen Greta Röpke und Frauke Godau im verregneten Immendingen, Baden-Württemberg, auf den Deutschen Florettmeisterschaften der A-Jugend, Altersklasse U17.

Die zwei Mädchen, beide B-Jugend (AK U13, U14), hatten sich die ganze Fechtsaison hindurch die nötigen Punkte erkämpft und sich die beiden Startplätze in der älteren Altersklasse für Schleswig-Holstein gesichert.

So fanden sie sich zusammen mit den anderen 96 qualifizierten Fechterinnen aus ganz Deutschland am 4.6. frühmorgens in der Sporthalle in Immendingen ein. Die 14 Vorrundengruppen mit je 7 Fechterinnen wurden in zwei Durchgängen gefochten, so hieß es erstmal warten, dann starten. Greta zeigte sich nicht gewohnt kampflustig und unterlag in 4 Gefechten, u.a. gegen starke Gegnerinnen aus Berlin und Weinheim. Die zwei gewonnenen Kämpfe sicherten ihr mit Platz 67 auf der Setzliste den Einzug in die erste KO-Runde. Das Gefecht gegen Nathalie Karnath, Biberach, verlor sie mit 8:15 und schied mit Platz 70 in der Gesamtwertung aus.

Frauke ging wach und selbstbewußt in ihre Runde, konnte gleich zum Auftakt Caecilia Thürmer aus Tauberbischofsheim (später 13.) besiegen und bezwang auch die nächsten drei Gegnerinnen sicher. Kondition und somit die Konzentration ließen jedoch nach und so mußte sie sich in ihren letzten beiden Gefechten der Runde geschlagen geben. Durch die vier Siege hatte sie sich Platz 39 und ein Freilos für das 64er KO erkämpft. Hier traf sie auf Adriana Hoch aus der Kaderschmiede Tauberbischofsheim, Jahrgang 99. Diese wurde von Frauke gut beschäftigt und gefordert, nach Punkten immer eng beieinander. Mit doppelter Trainerunterstützung gelang es Hoch, das Gefecht nach den vollen 3x3 Minuten mit 14:10 für sich zu entscheiden. Frauke kann mit Platz 45 in der Endwertung als eine der jüngsten Teilnehmerinnen im Feld der besten Fechterinnen Deutschlands der Jahrgänge 1999-2003 einen großen Erfolg verbuchen.

Nachdem am Samstagnachmittag in Freiburg die einzige Sonne in der Gegend getankt wurde, gingen unsere beiden Fechterinnen am Sonntag zusammen mit Anne Sophie Schneegans vom VfL Pinneberg, die im Fechtinternat Bonn trainiert und sich über die nationale Rangliste qualifizierte, in den Mannschaftswettbewerb. An 11. Stelle gesetzt trafen sie zuerst auf Eintracht Duisburg. Diese präsentierten sich als schwierige Gegner. Anne Sophie konnte, gesundheitlich angeschlagen, nicht voll ihr Können zeigen, kämpfte aber - wie die beiden jüngeren - leidenschaftlich. Trotzdem unterlagen die Norddeutschen knapp mit 45:41. Das nächste Gefecht gegen TV Haueneberstein konnte mit 45:12 klar gewonnen werden. Die stärksten Gegner der Runde kamen vom SC Berlin. Hier konnten immerhin 19 Punkte erkämpft werden. Im anschließenden Direktausscheid trafen unsere Mädchen auf TSG Weinheim. Nachdem Frauke und Anne Sophie gut gegen Kirsch und Hohenadel vorgelegt hatten, unterlagen sie den lautstarken Gegnern mit 19:45, erreichten somit Platz 13 in der Gesamtwertung - ein gutes Ergebnis mit Luft nach oben.

Dank an Martin Laabs, der den Mädchen beratend zur Seite stand.

Insgesamt ein lehrreiches Turnier für unsere Nachwuchsfechterinnen mit äußerst netten Gastgebern und einer lobenswerten Cafeteria.

 

 

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