Zwei Wochen nach dem Fair-Resort-Cup in Jena wollten die HFCL-Nachwuchsdamen bei dem zweiten Kadetten-Großturnier (U17) in diesem Jahr - dem Sparkassen-Cup Moers - ebenfalls mitmischen.

Greta Röpke, Frauke Godau und Lea Sophie Drescher machten sich dazu bereits am Freitag mit Elternteil und Betreuer Hans-Georg Brinkmann auf den Weg, Julia Frank am Samstagmorgen.

Gekämpft wurde schon am Vorabend - mit Geduld beim überfüllten Italiener gegen den Hunger, danach mit Fön und Tape gegen die widerspenstigen Masken-Startnummern.

121 Fechterinnen der Jahrgänge 1999 - 2003 aus ganz Deutschland fanden sich startbereit am Morgen des 6.2. in der Wettkampfhalle ein. Nach Bekanntgabe des Modus machte sich erste Enttäuschung breit. Mit nur einer Vorrunde wurde der Druck auf die Fechterinnen erhöht. Da hieß es nicht nur stark sein, sondern auch eine glückliche Paarung erwischen, um es in die KO-Runde der letzten 96 Fechterinnen zu schaffen. Stark sind unsere HFCL-Mädchen für ihr Alter schon, doch die Rundenauslosung hatte es in sich. So konnte Lea in ihrer Vorrunde mit gleich drei kampfstarken Linkshänderinnen (wiedermal) leider nur ein Gefecht von sechs gewinnen und schied mit Platz 97 knapp aus. Frauke hatte nach einem heftigen Einstiegskampf gegen eine Fechterin aus Tauberbischofsheim und einigen für sie unverständlichen Entscheidungen des Obmanns zunächst den Faden verloren, fing sich jedoch bei den letzten beiden Gefechten, die sie dann auch gewann. Auch Julia konnte zwei Gefechte für sich entscheiden. Beide zogen so in den Direktausscheid ein. Greta hatte immerhin zwei bekannte Gesichter in ihrer Runde, gewann drei Gefechte und konnte sich mit einem mittleren Platz eine gute Ausgangsposition auf der Setzliste sichern. Im anschließenden KO zog Greta nach einem hoffnungsvollen Aufholrennen in der Mitte des Gefechts gegen Pongratz (Weinheim) mit 6:15 leider den Kürzeren und landete auf Platz 66 in der Gesamtwertung. Julia hatte ihrer Gegnerin Hohenadel, ebenfalls aus Weinheim, auch nicht viel entgegenzusetzen und verlor mit 5:15. Platz 90 war das Endresultat. Bei Fraukes Gefecht gegen Jansen, Moers, sah es mit 8:2 nach den ersten drei Minuten sehr vielversprechend aus. Nach Jansens Pausenberatung mit dem Trainer drehte diese jedoch den Spieß um, besiegte Frauke letztendlich mit 15:9 und verwies sie auf Platz 87 in der Endwertung.

Diesmal also leider keine Ranglistenpunkte für den HFCL.

Ein solches Turnier mit nur einer Vorrunde sorgte auf jeden Fall für so manch überraschende Platzierungen auf der ersten Setzliste, danach wurde dementsprechend das 64er Tableau kräftig durchgemischt und geordnet, so dass letztendlich doch die stärksten an die Spitze fanden. Nachteil für unsere Nachwuchsfechterinnen, denen durch die fehlende zweite Runde das Sammeln von weiteren Erfahrungen durch zahlreiche Gefechte und sicher auch die Chance für eine bessere Platzierung genommen wurde.

Zusätzlich neigte sich die Kosten-Nutzen-Rechnung leider stark in Richtung Kosten, da zu den normalen Kosten auch noch eine Ablösesumme von 300 Euro für den fehlenden Obmann zu entrichten waren. Henrik Fey, der dafür gern mitgekommen wäre, war leider aufgrund einer Erkrankung nicht verfügbar.

Dank an Hans-Georg, der sein halbes Wochenende opferte, um den HFCL-Mädchen stärkend zur Seite zu stehen.

Zusammen mit den Säbelfechtern vom FC Lütjensee und Trainerin Friederike Janshen fuhren Alisa Drescher und Hermann Schneiders vom HFCL am 5.2. nach Mühlheim an der Ruhr, um am folgenden Tag am Internationalen Säbel-Pokal-Turnier, einem Ranglistenturnier der A-Jugend, teilzunehmen.

Bei den Damen traten 77 Fechterinnen aus ganz Deutschland an. Alisa konnte in ihrer Vorrunde leider nur ein Gefecht gewinnen und schied mit Platz 66 in der Gesamtwertung aus.

Hermann Schneiders, einer der jüngsten Fechter im Starterfeld mit 102 Teilnehmern, gewann zwei der sechs Vorrundengefechte und sicherte sich Platz 69 auf der Setzliste. Im KO-Gefecht gegen Sewald aus München musste er sich mit 10:15 geschlagen geben und belegte den 71. Platz in der Endwertung.

Das norddeutsche Q-Turnier für Florett- und Degenfechter lockte am 16. und 17. Januar nicht nur Sportler aus der Region an, sondern auch Fechter und Fechterinnen aus südlicheren Gefilden, z. B. aus Moers, Magdeburg, Berlin und Bonn.

So tummelte sich bereits am Samstag eine große Menge in den beiden Segeberger Sporthallen.

Für die B-Jugend 2002/2003 gingen Greta Röpke, Frauke Godau und Lea Sophie Drescher bei den Damen und Moritz Fröhlich bei den Herren für den HFCL an den Start.

Frauke konnte in den Vorrunden der 14 angetretenen Florett-Fechterinnen alle Gefechte sicher gewinnen, gewann auch die anschließenden zwei KO-Gefechte und besiegte im Finale Vereinskameradin Greta, die sich nach ihren eher durchwachsenen Vorrundengefechten ebenfalls bis ins Finale vorgekämpft hatte. Lea errang Platz 5.

Moritz lief erst in den KO-Runden der neun Florett-Herren zu gewohnt kämpferischer Form auf, unterlag im Finale jedoch dem Soltauer Lenschow.

Ein langer Tag für unsere Nachwuchs-Talente, der sich lohnte. Ein erster Platz für Frauke, jeweils Silber für Greta und Moritz und ein fünfter Platz für Lea. Danach ging es fix nach Lübeck, wo Trainerin Friederike Janshen beim Lektionstag schon auf sie wartete, um sie für den A-Wettkampf am nächsten Tag fit zu machen.

Sonntag wurde auch fast pünktlich mit den Vorrunden der U17 begonnen. Alle vier HFCL-B-Fechter und Julia Frank aus der A-Jugend waren mehr oder weniger gut ausgeschlafen, aber hochmotiviert am Start. Frauke konnte sich mit nur einem verlorenen Gefecht in den Vorrunden Platz 2 auf der Setzliste der 24 Fechterinnen sichern. Greta sicherte sich Platz 6. Julia schaffte nach einer Niederlage im 32er KO den Sprung in die letzten 16 leider nicht. Für Lea lief es ebenfalls nicht so gut, sie hatte im 16er KO die führende Anne-Sophie Schneegans, die im Bonner Fechtinternat trainiert, als Gegnerin, und mußte sich nach gutem Kampf mit 6:15 geschlagen geben. Greta traf im Halbfinale auf die Pinnebergerin, auch sie hatte kein Rezept gegen sie. Frauke hatte indessen ihre Position gegen Kaufmann, Buchholz, sowie Maul und Knap aus Hamburg, in beherzten und kämpferisch starken Gefechten gegen die älteren Fechterinnen verteidigt und zog so ins Finale gegen Schneegans ein. Hier zeigte Frauke leider nicht ihr ganzes Können und focht eher zurückhaltend. So mußte sie sich mit 5:15 geschlagen geben, war jedoch hocherfreut über ihren 2. Platz in diesem doch anspruchsvollen Starterfeld der höheren Altersklasse. Greta besiegte im kleinen Finale Sofia Knap und konnte sich über Bronze freuen.

Die Herren waren mit 21 Fechtern am Start. Moritz lieferte zwei gute Vorrunden ab und schaffte es mit Platz 7 am Ende unter die besten acht des starken Herrenaufgebots.

Inzwischen hatten auch die Florett-Schüler ihren Wettkampf begonnen. Lennart Voigt zeigte sich hier seinen 8 Gegnern des Jahrgangs 2004 gewohnt angriffslustig und kampfstark und holte sich letztendlich die Goldmedaille vor seinen Pritzwalker Konkurrenten.

Die Anzahl der Mädchen des Schülerjahrgangs 2004 war mit vier Teilnehmerinnen eher mager. Stine Bohlmann konnte hier Bronze gewinnen.

So ging ein anstrengendes Wochenende zu Ende - nicht nur für die Fechterinnen und Fechter sowie deren Eltern, sondern auch Trainerin Friederike, die gefühlt an allen Bahnen gleichzeitig hilfreiche Tipps und Ratschläge an ihre Schützlinge verteilte.

Nicht zu vergessen Corny und Henrik, die als Obleute - wie immer - gute Arbeit leisteten.

 

Florettfechterinnen der A-Jugend aus ganz Deutschland, darunter die gesamte nationale Spitze, sowie Gäste aus den USA, Australien und den Niederlanden fanden sich auch in diesem Winter zum Fair-Resort-Cup in Jena ein.

Da Trainerin Friederike Janshen für die Nachwuchsfechterinnen Frauke Godau, Lea Sophie Drescher und Greta Röpke die Zeit gekommen sah, ihren fechterischen Horizont deutlich zu erweitern, waren auch sie am 23.1. in Jena am Start. Es ist wichtig und interessant, mal zu sehen, wie sich die Drei in einem Wettkampf dieser Größenordnung und Klasse schlagen würden.

Von den 150 gemeldeten Fechterinnen kämpften letztendlich 133 in diesem Qualifikationsturnier des DFB um wertvolle Punkte für die DM oder sogar EM und WM.

Bei professioneller Organisation - wie man es bei solch einem Turnier sicherlich auch erwartet - wurde pünktlich mit den Vorrunden begonnen. Aufgeteilt auf 19 Bahnen mit jeweils 7 Fechterinnen ging es gleich in die Vollen.

Lea, Frauke und Greta hegten zwas keine großen Erwartungen, hatten aber natürlich den Willen, sich so gut wie möglich zu verkaufen und keinesfalls zum leichten Opfer aus dem fechterisch in der Regel eher unterschätzten Norden zu werden. Ziel war außerdem, möglichst viele neue starke Gegnerinnen kennen zu lernen - und beides gelang definitiv.

Frauke stieg gleich mit einem Sieg über Lokal-Matadorin Hubold in den Wettkampf ein. Zwei weitere gewonnenene Gefechte sicherten ihr den Einzug in Runde 2. Lea und Greta schafften es mit jeweils zwei Siegen ebenfalls in die Zwischenrunde. Durch den Ausstieg einer Fechterin verschlechterte sich leider Leas Index.

Reduziert auf 112 Damen schlugen sich die HFCL-Mädels durch die neu gemischten Runden. Auch hier zeigten sie, dass sie sehr wohl mit vielen der meist älteren - und erfahreneren - Fechterinnen mithalten können. Greta z.B. besiegte in ihrer Runde die amtierende Deutsche Meisterin der BJ-Jugend. Frauke setzte sich gegen die beiden Drittplatzierten der BJDM durch. Nach Auswertung beider Vorrunden ergaben sich die Plätze 52 (für Frauke), 62 (für Greta) und 82 (für Lea) auf der Setzliste - und damit das Erreichen des Direktausscheids für alle drei - sehr zur Freude der Trainerin, natürlich der Fechterinnen und der mitgereisten Mütter.

Hier war dann für Lea nach gutem Kampf gegen Rokach aus Wattenscheid Schluß. Mit 5:15 schied sie mit Platz 84 in der Gesamtwertung aus. Frauke und Greta besiegten ihre Gegnerinnen. Frauke bezwang Lucy Ammer, Berlin, problemlos mit 15:5. Greta machte es gegen Xenia Maul deutlich spannender mit 15:12.

In der Runde der letzten 64 verlor Greta dann jedoch ihr Gefecht 5:15 gegen die spätere Siegerin Sophia Werner vom OSC Berlin. Endergebnis für sie Platz 58. Frauke wehrte sich gegen die anstürmende Angelina Philipp aus Hanau, deren lautstarken Fans und leider auch gegen die Obfrau, lieferte ein gutes Gefecht, unterlag aber letztendlich mit 13:15 und erreichte den 49. Platz.

Trotz Leas unglücklicher Vorrunde und allgemeinem Ärger über einige Entscheidungen der Obleute, die öfter mal dazu tendierten, unklare Treffer eher den bekannteren Fechterinnen zuzuschreiben, war es trotzdem ein voller Erfolg. Die drei Mädchen haben Chancen in den Gefechten gegen die häufig sehr viel älteren und erfahreneren Fechterinnen genutzt und ausgesprochen respektable Ergebnisse erreicht. Sie haben nicht nur viel gelernt, sondern sicher auch Spuren hinterlassen. Trainerin Friederike war zufrieden mit dem Ergebnis ihrer jungen Schülerinnen, vor allem auch mit ihrem Auftreten unter Belastung. Nach kurzem Eingewöhnen ließen die Mädels sich von den Großen nicht besonders beeindrucken. Wer einen Punkt von ihnen haben wollte, musste sich diesen erkämpfen, verschenkt haben sie keinen.

Dank an Friederike, die dieses Mal nicht nur tatkräftig an der Planche unterstützte, sondern auch An- und Abreise sicherstellte, sowie an unseren ehemaligen Trainer Jan-Hendrik, der es sich nicht nehmen ließ, als Neu-Jenaer seine Mädels zu begleiten.

Säbelfechter Hermann Schneiders startete zeitgleich in Wetzlar beim 9. Offenen Schüler- und Jugendturnier.

Nach drei gewonnenen Vorrundengefechten konnte er einen guten 3. Platz auf der Setzliste der 15 Teilnehmer des Jahrgangs 2003 erreichen. Sein Ko-Gefecht gegen Nummer 14 verlor er leider knapp und landete im Hoffnungslauf. Nach dem ersten sicher gewonnenen Kampf musste er danach eine Niederlage einstecken und schaffte es nicht ins 8er-Finale. Platz 10 in der Gesamtwertung am Ende für ihn.

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